Im Koran wird behauptet, der sich bewegende Schatten könne stillstehen. Skeptiker behaupten, der Verfasser des Korans habe sich geirrt, ein Schatten könne niemals stillstehen. Astronomen bestätigen heute, dass Planeten durch Gezeitenkräfte an ihren Stern gebunden sein können, sodass sie ihm stets dieselbe Seite zuwenden.
Die gebundene Rotation bewirkt, dass der Mond der Erde immer dieselbe Seite zuwendet. Erinnerst du dich an die Gezeiten im Ozean? Sie werden durch die Anziehungskraft des Mondes verursacht. Diese Abbildung veranschaulicht, wie die Reibung im Ozean die kinetische Energie der Erdrotation auf den Mond überträgt:
Die Gezeitenberge übertragen die Rotationsenergie der Erde auf den Mond; dadurch verlangsamt sich die Erdrotation. Irgendwann dreht sich die Erde mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der der Mond die Erde umkreist. In diesem Fall gibt es keine Verschiebung der Gezeitenberge mehr, und es wird keine Energie mehr auf den Mond übertragen. Die Erde wendet dem Mond immer dieselbe Seite zu.
Derselbe Prozess findet auch zwischen Erde und Sonne statt. Auch die Erde überträgt Rotationsenergie auf die Sonne. Aufgrund der größeren Entfernung zur Sonne ist dieser Energietransfer jedoch viel schwächer, und es dauert viel länger, bis die Erde in eine gebundene Rotationsbahn zur Sonne eintritt. Mit genügend Zeit wird sie jedoch schließlich gebunden an die Sonne sein. Dies wurde erst kürzlich entdeckt, obwohl es bereits 1400 Jahre zuvor im Koran beschrieben wurde. Der Koran besagt, dass der sich bewegende Schatten stillstehen kann.
Siehst du nicht, wie dein Herr den Schatten ausbreitet? Hätte Er gewollt, hätte Er ihn stilllegen können. Und Wir machten die Sonne zu einem Wegweiser darauf.
٤٥ أَلَمْ تَرَ إِلَىٰ رَبِّكَ كَيْفَ مَدَّ الظِّلَّ وَلَوْ شَاءَ لَجَعَلَهُ سَاكِنًا ثُمَّ جَعَلْنَا الشَّمْسَ عَلَيْهِ دَلِيلًا
Der Schatten bleibt nur dann still, wenn immer dieselbe Seite der Erde der Sonne zugewandt ist. Heute wissen wir, was das ist: die gebundene Rotation.
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