Jahrhundertelang glaubte man, die Erde sei unbeweglich und Sonne, Mond und Planeten kreisten um sie. Vor 1400 Jahren hieß es jedoch im Koran, dass sich nicht nur Sonne und Mond, sondern auch die Erde auf einer festgelegten Bahn bewegt.
Allah erschuf Himmel und Erde in Wahrheit. Er ließ die Nacht über den Tag und den Tag über die Nacht fließen und unterwarf Sonne und Mond. Alle folgen einem vorherbestimmten Schicksal. Ist Er nicht der Erhabene, der Vergebende?
٥ خَلَقَ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضَ بِالْحَقِّ ۖ يُكَوِّرُ اللَّيْلَ عَلَى النَّهَارِ وَيُكَوِّرُ النَّهَارَ عَلَى اللَّيْلِ ۖ وَسَخَّرَ الشَّمْسَ وَالْقَمَرَ ۖ كُلٌّ يَجْرِي لِأَجَلٍ مُسَمًّى ۗ أَلَا هُوَ الْعَزِيزُ الْغَفَّارُ
Hier bezieht sich der Koran auf alles Bewegliche: nicht nur auf Sonne und Mond, sondern auch auf die Erde. In der arabischen Grammatik wird zwischen Singular (eins), Binär (zwei) und Plural (drei oder mehr) unterschieden. Der Bezug auf den Binärsatz lautet „Kulahuma Yajreean“ (كلاهما يجريان), der Koran hingegen „Kullon yajree“ (كل يجري), was den Plural (drei oder mehr) meint. Da Sonne und Mond nur zwei sind, der Koran aber von drei oder mehr spricht, bewegen sich laut Koran alle drei – Sonne, Mond und Erde.
Und der Himmel, der zurückkehrt.
١١ وَالسَّمَاءِ ذَاتِ الرَّجْعِ
„Al-rajeh الرَّجْعِ“ bedeutet „kehrt zum selben Ort zurück“. Heute wissen wir, dass alle Planeten in ihren jeweiligen Umlaufbahnen zu denselben Orten zurückkehren.
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