Petra

Geschichte - Einfach

Die verlorene Stadt.

Im Koran wird eine Stadt aus der Steinzeit erwähnt, vor der gewarnt wurde. Skeptiker behaupten, der Verfasser des Korans habe sich geirrt; der Name Allahs sei damals noch unbekannt gewesen. Archäologen haben heute jedoch in Petra, einer steinzeitlichen Stadt, in der die Bewohner ihre Häuser in Felsen meißelten, den Namen Allahs gefunden.


Petra​

Die prähistorische jordanische Stadt Petra, in leuchtend rote, weiße, rosafarbene und sandsteinfarbene Felswände gehauen, war der westlichen Welt jahrhundertelang verborgen.

Eingebettet in die zerklüfteten Wüstenschluchten und Berge im heutigen Südwesten des Haschemitischen Königreichs Jordanien, war Petra einst ein blühendes Handelszentrum und zwischen 400 v. Chr. und 106 n. Chr. die Hauptstadt des Nabatäerreichs.

Jahrhundertelang lag die Stadt verlassen und verfiel zusehends. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts gelang es einem europäischen Reisenden, sich als Beduine zu verkleiden und in die geheimnisvolle Stadt einzudringen. (


National Geographic, Petra, 2021

Die Stadt ist berühmt für ihre in den Fels gehauene Architektur. Das bekannteste Gebäude ist das Schatzhaus, erbaut im 1. Jahrhundert n. Chr.

Es zeichnet sich durch eine sehr fortschrittliche Konstruktion und ein Wasserleitungssystem aus, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei nicht um das erste Bauprojekt der Stadtbewohner handelt. Frühere Generationen errichteten deutlich bescheidenere Häuser.

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Die alten Häuser in Petra waren ebenfalls in den Fels gehauen, allerdings ohne den gleichen Prunk.

Während Archäologen nach der prachtvollen Architektur Petras suchten, stießen sie auf eine Stele mit dem Namen Allahs.


Petra​

Die Nabatäer verehrten in vorislamischer Zeit arabische Götter und Göttinnen sowie einige ihrer vergöttlichten Könige. In Petra befindet sich eine Stele, die Qos-Allah („Qos ist Allah“ oder „Qos der Gott“) gewidmet ist und von Qosmilk (melech – König) geschaffen wurde. Qos wird mit Kaush (Qaush), dem Gott der älteren Edomiter, gleichgesetzt. Die Stele ist mit Hörnern verziert, und das Siegel aus dem edomitischen Tawilan bei Petra, das Kaush zugeordnet wird, zeigt einen Stern und eine Mondsichel, beides Merkmale einer Mondgottheit. Es ist denkbar, dass Letzteres auf den Handel mit Harran zurückzuführen ist. Die Natur von Qos (qaus – Bogen) ist weiterhin Gegenstand von Diskussionen. Er wurde sowohl mit einem Jagdbogen (Jagdgott) als auch mit einem Regenbogen (Wettergott) identifiziert, obwohl die Mondsichel über der Stele ebenfalls einen Bogen darstellt.

Nabatäische Inschriften im Sinai und anderen Regionen enthalten zahlreiche Hinweise auf Namen wie Allah, El und Allat (Gott und Göttin) sowie regionale Bezeichnungen wie al-Uzza, Baal und Manutu (Manat). Der Name Allat findet sich im Sinai auch in südarabischen Sprachen. Allah erscheint insbesondere als Garm-'allahi – Gott, der sich schuldig gemacht hat (griechisch Garamelos) – und Aush-allahi – „Gottes Bund“ (griechisch Ausallos). Wir finden sowohl Shalm-lahi („Allah ist Frieden“) als auch Shalm-allat („der Frieden der Göttin“). Außerdem finden wir Amat-allahi („Dienerin Gottes“) und Halaf-llahi („der Nachfolger Allahs“).

Wikipedia, Petra, 2019

Das Wort „Allah“ wurde gefunden, was bedeutet, dass sie von Allah gewarnt wurden, aber weiterhin andere Götter anbeteten. Es handelt sich also um Menschen, die ihre Häuser in Felsen hauen, von Allah gewarnt wurden und dann verschwanden. Dies wurde erst vor Kurzem bekannt, jedoch wurde es bereits 1400 n. Chr. im Koran erwähnt.


Quran 15:80-83

Auch die Bewohner des Felsens wiesen die Boten zurück. Wir gaben ihnen Unsere Offenbarungen, doch sie wandten sich davon ab. Sie pflegten sich in den Bergen Häuser zu bauen und fühlten sich sicher. Doch am Morgen traf sie der Schrei.

٨٠ وَلَقَدْ كَذَّبَ أَصْحَابُ الْحِجْرِ الْمُرْسَلِينَ
٨١ وَآتَيْنَاهُمْ آيَاتِنَا فَكَانُوا عَنْهَا مُعْرِضِينَ
٨٢ وَكَانُوا يَنْحِتُونَ مِنَ الْجِبَالِ بُيُوتًا آمِنِينَ
٨٣ فَأَخَذَتْهُمُ الصَّيْحَةُ مُصْبِحِينَ

Die Bewohner des Felsens, die ihre Häuser in den Fels hauen, wurden gewarnt, wiesen die Botschaft aber zurück. Dass die Engel sie mit einem lauten Schrei töteten, bedeutet, dass ihre Häuser nicht beschädigt wurden. Genau das fanden wir jedoch in Petra, einer steinzeitlichen Stadt, wo die Menschen noch immer ihre Häuser in den Fels hauen und den Namen Allahs eingraviert haben. Daraus wissen wir, dass sie gewarnt wurden.

Wie konnte ein Analphabet, der vor 1400 Jahren lebte, von Petra wissen?

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