Im Koran findet sich im Paradies ein digitalisiertes Geschichtsbuch, das wie ein Film angesehen werden kann. Skeptiker behaupten, der Verfasser des Korans habe sich geirrt; digitalisierte Geschichtsbücher seien reine Science-Fiction. YouTube ist heute ein Beispiel dafür, wie man aufgezeichnete Geschichte wie einen Film erleben kann.
Vor 1400 Jahren schrieben die Menschen auf Tierhaut und frühen Papierformen. Heute können wir Papierbücher digitalisieren. Sie werden digitale Bücher genannt, weil sie auf der niedrigsten Ebene nur aus Nullen und Einsen bestehen. Doch sobald sie digitalisiert sind, können sie nicht mehr von Papier gelesen werden; sie benötigen ein spezielles elektronisches Lesegerät.
Wir haben digitale Bücher. Das wurde erst vor Kurzem bekannt, doch im Koran wurde dies bereits 1400 Jahre zuvor angedeutet. Im Paradies werden die Gläubigen ihre Geschichte auf Erden mithilfe eines digitalen Buches betrachten.
„Markoom“ (مَرْقُومٌ) bedeutet digitalisiert. Der Koran hat Kapitel und Verse, die nummeriert sind („Mura-qam“ (مُرَقَّم)). Der Koran ist zwar nummeriert, aber nicht digitalisiert. Da sie die Nummerierung bereits kannten und der vorhergehende Vers betont, dass sie sie nicht kannten, ist „Elliyyoon“ definitiv kein nummeriertes Buch. „Elliyyoon“ ist ein digitalisiertes Buch. Und man liest nicht aus diesem digitalisierten Buch, sondern betrachtet es: „Yash-haduhu“ (arabisch: يَشْهَدُهُ) bedeutet betrachtet. Es heißt nicht „lesen“ („Yakra-uhu“ (يقرئه)), sondern „betrachten“ („Yash-haduhu“ (يَشْهَدُهُ)). „Elliyyoon“ ist also ein digitalisiertes Geschichtsbuch, das man sich wie einen Film ansehen kann.
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