Im Koran spielt der Wind eine Rolle bei der Entstehung von Regen. Skeptiker behaupten, der Verfasser des Korans habe sich geirrt; der Wind sei für die Bestäubung von Pflanzen zuständig, nicht für die Wolkenbildung. Heute bestätigen Wissenschaftler jedoch, dass der Wind tatsächlich Regen auslöst.
Bei der Wolkenbildung kann Wasser unterkühlt werden, das heißt, es sinkt unter den Gefrierpunkt, bleibt aber nicht gefroren. Dieser Zustand ist so instabil, dass man Katalysatormoleküle hinzufügen kann, um Regen auszulösen. Früher nutzten die Menschen Silberiodid, gefrorenes Kohlendioxid und bestimmte Salze, um Regen zu erzeugen. Dieses Verfahren ist als Wolkenimpfung bekannt.
Die Natur nutzt jedoch unterschiedliche Materialien zur Wolkenbildung. Sie verwendet sowohl Meersalz als auch Staub vom Land, um Regen auszulösen. Der Wind an der Meeresoberfläche erzeugt Wellen. Diese Wellen setzen Aerosole frei, die Meersalz enthalten. Der Wind trägt sowohl das Meersalz als auch den Staub vom Land in die Wolken. Dort kondensiert das unterkühlte Wasser und löst Niederschlag aus. Dieses Phänomen wurde erst vor Kurzem entdeckt, jedoch wurde es bereits 1400 Jahre zuvor im Koran beschrieben.
Und Wir sandten die Saatwinde und ließen den Regen vom Himmel herabfallen und gaben euch Wasser zu trinken, obwohl ihr nicht die Hüter seiner Vorräte seid.
٢٢ وَأَرْسَلْنَا الرِّيَاحَ لَوَاقِحَ فَأَنْزَلْنَا مِنَ السَّمَاءِ مَاءً فَأَسْقَيْنَاكُمُوهُ وَمَا أَنْتُمْ لَهُ بِخَازِنِينَ
Jahrhundertelang ging man davon aus, dass dies die Rolle des Windes bei der Bestäubung sei, aber heute wissen wir, dass dies die Rolle des Windes bei der Wolkenimpfung ist.
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